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C. F. Portmann Verlag

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Andreas Moser: Personette

Den Regeln des Sonetts folgend hat der Autor moderne Sprache in ein altes Gefäss gegossen und einer klassischen Reimform neues Leben eingehaucht. Die frische, lebendige Übertragung von ein paar Shakespeare-Gedichten, die hintersinnigen „Gebote“ und eine Anzahl federleichter „Gedanken“ bilden ein Triptychon aus dreimal zehn Sonetten, wovon jedes ein Beispiel sprachlicher Verdichtung ist.






Andreas Moser: Personette
Hardcover, 80 Seiten
ISBN 978-3-9523462-4-2
CHF 28.00 | EUR 17.50

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Einfall

Warum nur ist mein Vers bar neuer Pracht,
Weit weg von Abwechslung, Variation?
Warum geb ich auf Moden keine Acht,
Auf neue Arten der Komposition?

Warum schreib ich nur eines, immer gleich,
Und geb Erfindung Kleidung, die man kennt,
Dass jedes Wort, das wird, schon fast zugleich
Die Herkunft zeigt und meinen Namen nennt?

Ich schreib, oh süsse Liebe, stets von Dir.
Die Liebe, Du – Ihr seid mein Inventar.
Ein altes Wort kriegt neu ein Kleid von mir,

Was dargebracht ist, biet ich nochmals dar:
So, wie die alte Sonne täglich tagt,
Sagt meine Liebe neu, was schon gesagt.



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